| Hinweise zur Geothermie | |
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Geologische Gutachten zeigen, dass im Süden Münchens ausgezeichnete Voraussetzungen zur Nutzung der Erdwärme bestehen. Südlich von München befinden sich in einer Tiefe von ca. 3000 m großflächige, 100-130*C heiße, wasserführende Schichten. Durch eine Tieflochbohrung und Einspeisung der Wärmeenergie in ein Nahwärmenetz kann eine Wärmeleistung von etwa 20 MW bei ganzjähriger Nutzung erzeugt werden. In Unterhaching wird ein Geothermie-Kraftwerk in die Tat umgesetzt. Die Bohrungen begannen im Januar 2004. Das für die Weiterleitung der Wärme an die Verbraucher nötige Nahwärmenetz wurde dort vorausschauend vor vielen Jahren geplant und errichtet. Geplant ist auch die Gewinnung von 1,6 MW elektrischer Leistung, welche entscheidend zur Wirtschaftlichkeit der Anlage beiträgt. Im September 2004 stellte sich der Erfolg ein: In 3350 m Tiefe stieß man auf 122 Grad heißes Wasser. 150 Liter pro Sekunde lassen sich nach oben pumpen und zur Energiegewinnung nutzen. Dieser Erfolg hat großes Interesse an der Nutzung der Geothermie auch bei Privatfirmen ausgelöst. Für die Nutzung der Geothermie gibt es auch in unseren Gemeinden zahlreiche Möglichkeiten: o In Ottobrunn wäre dies der Anschluss des Industriegebiets Ottobrunn-Taufkirchen-Brunnthal, und die Heizung des Phönix-Bades. o In Neubiberg könnte man Infineon, die Universität der Bundeswehr und die Neubaugebiete in Unterbiberg durch Erdwärme versorgen. Mehr: www.geothermie-unterhaching.de |
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Stand: 27.03.2010
