Abgeschlossene Projekte

"Rhythm Is It!" ist der Film, der am 11. Juli 2009 im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung der Agenda21 auf dem Rathausplatz gezeigt wurde. Rhythm Is It! ist ein vielfach prämierter deutscher Dokumentarfilm aus dem Jahre 2004 von Thomas Grube und Enrique Sánchez Lansch. Als Vorfilm werden Eigenproduktionen des Gleis 3 (JuZ Neubiberg) gezeigt.

Im Rahmen der Jugendarbeit und in Planungswerkstätten wurden mit Jugendlichen Rückzugsorte konzipiert, sogenannte Jugendpavillions. Ein Pavillon wurde im Sommer 2009 im östlichen Gemeindegebiet im Schulwald am Gymnasium aufgestellt, weitere Pavillons sollen folgen. Ziel ist es, akzeptierte und attraktive Rückzugsorte für Jugendliche zu schaffen. Die Jugendpavillons kennzeichnen sich durch einen überdachten Unterstand, der durch Seitenwände Sicht- und Wetterschutz bietet und Sitzgelegenheiten und Tische für ein geselliges Treffen vorsieht. Das Grundgerüst der Pavillons wird durch die Gemeinde aufgestellt und durch die Jugendgruppen weiter ausgeführt (Sitzmöbel etc.).

Auf Initiative des Agenda-Arbeitskreises Kinder und Jugend wurden für die Ottobrunner Spielplätze sogenannte Spielplatzpaten eingerichtet. Deren Aufgabe ist es, ihren Spielplatz regelmäßig zu überprüfen, speziell auf Sauberkeit und Sicherheit. Es werden monatliche Checklisten über den Zustand geführt, die dem Bauhof zugeleitet werden, damit fallweise bei Handlungsbedarf reagiert wird. Andere Angaben der Checkliste lassen den Arbeitskreis auf die Akzeptanz des Spielplatzes schließen. Unterstützt wird die Arbeit der Paten durch Hinweisschilder auf den Spielplätzen.

Über die dort angegebene Telefonnummer können bei akuten Missständen alle Bürger auf kurzem Weg, über den Bauhof für Abhilfe von Missständen sorgen. Bei regelmäßigen Patentreffen werden aktuelle Probleme besprochen, in der Vergangenheit waren dies überwiegend Verschmutzungen der Spielplätze und Vandalismus, aber auch Überlegungen zur Aufwertung von Spielplätzen, Umgestaltungen oder die Anschaffung neuer Geräte. Mittel und langfristig will der Arbeitskreis sich für ein Spielplatzkonzept für alle Plätze der Gemeinde einsetzen und daran mitwirken. Ziel wäre es, jedem der Plätze ein eigenes Profil zu schaffen und manche generationsübergreifend zu entwickeln.

Zusammen mit den Kindern Ottobrunns wurde der Ottobrunner Kinderstadtplan erstellt. Er soll als Wegweiser und Informationsquelle für alle Bürger und insbesondere die Kinder dienen. Er erfasst für das Ottobrunner Gemeindegebiet alle interessanten und wissensweten Orte, wie Kindertagesstätten, Spielplätze, Erholungsgebiete, Rad- und Verkehrswege und vieles mehr. Die verschiedenen dargestellten Informationen wurden vorwiegend durch Befragung der Kinder in Kindertagesstätten und auf den Spielplätzen gesammelt. Der Kinderstadtplan ist in einem großen Format im Rathaus, der Bücherei und den Schulen zu finden.

Der Agendakreis Kinder und Jugend setzt sich auch immer wieder für die Belange von Kindern mit Behinderung ein. Eines der Projekte war die Genehmigung der Gemeinde und der Träger der Kindertagesstätten in Ottobrunn, integrative Kindergartenplätze einzurichten. Als Ergebnis der Arbeit ist es nun möglich, dass in allen Kindergartengruppen Plätze zur Verfügung stehen.

Ganz besonders wichtig ist die Einbindung der Kinder und Jugendlichen in das Geschehen in der Gemeinde. Aus diesem Grund hat der Agenda-Arbeitskreis ein Kinderforum durchgeführt, bei dem Kinder ihre Wünsche und Kritiken themengebunden vorbringen konnten. Als Ergebnis des Kinderforums wurden die wichtigsten Wünsche als Startobjekt definiert und wurden über Projekt-Patenschaften weitergeführt. Für die Kinder, die das Kinderforum besucht haben, waren die wichtigsten Projekte:

  • Streichelzoo
  • Vergünstigter Eintritt im Phönix-Bad
  • Fußballtorwand
  • Kinderdisco
  • Bessere Schulhofgestaltung
  • Bessere und Mitwirkung bei der Spielplatzgestaltung

Durch den Arbeitskreis wurde ein Kinderflohmarkt ins Leben gerufen, bei dem in erster Linie die Verkäufe unter Kindern im Vordergrund stehen. Der Flohmarkt findet in einer Schulturnhalle statt. Kinder sollen bewusst lernen, mit Geld umzugehen, Werte zu schätzen und mit anderen Kindern zu handeln.

In Zusammenarbeit mit der Ottobrunner Bibliothek und als Teilprojekt der Aktion "Zeit für Helden", s.u., wurden eine Jugend- und Kinderecke eingerichtet. Die Kinderbibliothek wurde neu möbiliert und dekoriert im Erdgeschoss eingerichtet und bietet jetzt Kindern die Möglichkeit sich in Ruhe nach spannenden Büchern umzusehen und sich in gemütlichen Ecken Zeit zu nehmen. Es wurden auch Überlegungen angestellt, im Obergeschoss für Jugendliche eine etwas abgetrennte Bibliothek zu gestalten. Diese Überlegungen sind ein Projekt von morgen.

Die Agenda21 hat das Aktionsprogramm NA UND! der Bayerischen Staatsregierung unterstützt, mit dem Ziel für die Anliegen behinderter Menschen zu sensibilisieren und über deren Lebenswelt zu informieren. In diesem Zusammenhang wurden im Rahmen des Ottostraßenfestes ein Rollstuhlparcour für Kinder organisiert, und im Zuge der Feierlichkeiten zu "100 Jahre Siedlungsraum" Besuche bei den Konzertveranstaltungen für Jugendliche mit Behinderung organisiert und durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der VHS Ottobrunn/Neubiberg wurde ein "Runder Tisch" für die Interessen von Menschen mit Behinderung ins Leben gerufen. Seither werden alle angebotenen Kurse nach Möglichkeit integrativ (für Menschen mit und ohne Behinderung) angeboten.

"3 Tage Zeit für Helden" war eine landesweite Aktion der Jugendarbeit in Bayern, die vom 12. bis 15. Juli 2007 unter Beteiligung von Jugendgruppen aus ganz Bayern stattfand. Jugendgruppen aus ganz Bayern zeigten in verschiedenen, lokalen Aktionen drei Tage lang, was junge Frauen und Männer ehrenamtlich in die Hand nehmen und leisten können: Sie stellten sich der Herausforderung, innerhalb von drei Tagen vor Ort eine gemeinnützige Aufgabe mit einem sozialen, kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, integrativen und ökologischen Schwerpunkt zu lösen - ohne diese Aufgabe vorher zu kennen. Ihren Inhalt erfuhren sie erst zu Beginn der Aktion.In Ottobrunn waren drei Jugendgruppen aktiv, deren Aufgaben der Agenda Arbeitskreis definierte. Eine Gruppe nahm sich die Renovierung und Verbesserung des Spielplatzes an der Lenbachallee vor, speziell unter dem Gesichtspunkt einer naturnahen Spielumgebung. Mit Unterstützung eines Landschaftsgärtners, der Feuerwehr und vieler vieler Anwohner entstand hier eine Trockenmauer aus Natursteinen, wurden Pavillions renoviert und Pläne für die Zukunft gemschiedet.
Die zweite Gruppe war mit der Gartengestaltung des "Tollhauses" in der Gartenstraße betraut und hat mit Erfolg eine abwechslungsreiche Erlebnisfläche für kleine Kinder geschaffen.
Die dritte Gruppe war wie oben bereits angesprochen, in der Gemeindebibliothek zugange. Sie gestaltete eine Kinderecke, organisierte (beim Kultursommerfest) eine Geisterlesung für Kinder mit phantasievollster Raum- und Kostümgestaltung, eine Schauspielerin konnt über Unterstützung von Radio Arabella für die Lesung gewonnen werden. Und unterstützte tatkräftig den ebenfalls am Kultursommerfest durchgeführten Bücherflohmarkt des Fördervereins der Gemeindebibliothek.